Psychotherapeutische Begleitung in der Perimenopause und Menopause

Viele Frauen erwarten die Wechseljahre erst rund um das 50. Lebensjahr. Dabei kann die Perimenopause bereits Anfang oder Mitte 40 beginnen. Oft zeigt sie sich nicht sofort eindeutig körperlich, sondern zuerst emotional, psychisch oder im Alltag.

Vielleicht fragen Sie sich, warum Sie plötzlich so erschöpft sind. Warum Sie schneller gereizt reagieren, schlechter schlafen, sich innerlich unruhig fühlen oder Ihre Stimmung nicht mehr so stabil ist wie früher. Manche Frauen erleben Ängste, depressive Verstimmungen, Konzentrationsprobleme, Stimmungsschwankungen oder das Gefühl, sich selbst nicht mehr richtig wiederzuerkennen.

Nicht selten beginnt dann eine lange Suche. Beim Hausarzt, bei der Gynäkologin, in der Psychotherapie oder mit der Frage, ob es Burnout, Depression, Überforderung oder eine persönliche Schwäche ist. Dabei können hormonelle Veränderungen in der Perimenopause und Menopause die psychische Gesundheit deutlich beeinflussen und vorhandene Belastungen verstärken.

Wenn Körper, Psyche und Lebenssituation gleichzeitig in Bewegung geraten

Die Wechseljahre fallen häufig in eine Lebensphase, in der ohnehin viel passiert. Kinder kommen in die Pubertät oder verlassen langsam das Elternhaus. Partnerschaften verändern sich. Die eigene Sexualität, das Selbstbild und die Rolle als Frau können neu in den Fokus rücken. Auch beruflich entsteht oft ein Spannungsfeld. Viele Frauen möchten noch einmal durchstarten, sich neu ausrichten oder mehr für sich einstehen, während der eigene Körper scheinbar nicht mehr so verlässlich mitmacht wie früher.

In meiner therapeutischen Arbeit betrachte ich die Perimenopause und Menopause deshalb nicht nur als hormonelle Umstellung, sondern als komplexe Übergangsphase. Körperliche, psychische, berufliche und soziale Faktoren greifen ineinander.

Wobei ich Sie begleite

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie sowie systemisch integrative Einzel und Paartherapeutin begleite ich Frauen dabei, die Veränderungen dieser Lebensphase besser zu verstehen und einen eigenen Umgang damit zu entwickeln.

Dabei kann es unter anderem um folgende Themen gehen:

  • emotionale Veränderungen, innere Unruhe und Erschöpfung
  • Ängste, Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen
  • Schlafprobleme, Überforderung und Konzentrationsprobleme
  • Selbstwert, Selbstbild und das Gefühl, sich fremd im eigenen Leben zu fühlen
  • Partnerschaft, Sexualität und Beziehungskonflikte
  • Familie, Pubertät der Kinder und veränderte Rollen
  • berufliche Neuorientierung, Karrierefragen und der Wunsch nach mehr Klarheit
  • persönliche Ressourcen und neue Perspektiven für die zweite Lebenshälfte

Es geht nicht darum, diese Lebensphase möglichst schnell hinter sich zu bringen. Es geht darum, zu verstehen, was gerade geschieht, belastende Gefühle einzuordnen und wieder mehr Sicherheit im eigenen Erleben zu finden.

Psychotherapeutische Begleitung in der Perimenopause und Menopause kann helfen, Zusammenhänge sichtbar zu machen, innere Stabilität zu stärken und einen individuellen Weg durch diese anspruchsvolle Lebensphase zu entwickeln.

Die Begleitung ist online oder in meiner Praxis möglich.